„Würde und Glanz für jeden Menschen“

Das Bildungsprojekt „Pilger der Hoffnung” endete bei einer Veranstaltung mit knapp 80 Schüler*innen, Lehrkräften und Bischof Dr. Stephan Ackermann.

Durch 13 Bistumsschulen ist er von April bis Dezember gereist, hatte Kontakt zu rund 7.000 Schüler*innen, in zehn Kindertagesstätten hat er vorbeigeschaut und in Rom war er natürlich auch: der königliche „Pilger der Hoffnung“, eine Königsfigur des Bonner Diakons Ralf Knoblauch. Am 5. Dezember endete seine Pilgerreise im Bischöflichen Generalvikariat (BGV) Trier bei einer Veranstaltung mit knapp 80 Schüler*innen, Lehrkräften und Bischof Dr. Stephan Ackermann.

Andreas Thelen-Eiselen (St. Franziskus-Schule Koblenz) und Patrick Wilhelmy von der Schulabteilung des Bistums Trier erinnerten daran, dass sie im vom Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahr 2025 gemeinsam mit Martin Ramb (Bistum Limburg) und der Abteilung Jugend im BGV die Pilgerreise auf den Weg gebracht haben mit dem Ziel, junge Menschen zur Auseinandersetzung mit der „von Gott geschenkten Königswürde eines jeden Menschen“ anzuregen. Dass dies gelungen sei, zeigten die Plakatwände mit Fotos und die SlideShow, die am Rande der Veranstaltung über die zahlreichen Aktivitäten in den verschiedenen Schulen informierten.

Thelen-Eiselen lobte die „kreativen Projekte“, die so „vielfältig sind wie das Thema Menschenwürde“. Der kleine König habe Menschen in Bewegung und Austausch gebracht. Deshalb stünden bei der Abschlussveranstaltung ebenfalls ganz viel Austausch und gemeinsame Aktivität wie zum Beispiel ein „Action Bound“ durch die Stadt auf dem Programm.

Bischof Ackermann zeigte sich im Gespräch mit den Schüler*innen beeindruckt davon, „wie sehr Euch die Figur inspiriert hat“. Zwar sei die Figur „kunstvoll gemacht“, aber „man muss keine Angst haben, sie in die Hand zu nehmen“, sagte er. Durch das Symbol der Krone werde zudem direkt deutlich, worum es geht: „Es gibt Würde und Glanz für jeden Menschen“ – dafür stehe die Figur in besonderer Weise. „Ihr habt das durchbuchstabiert“, dankte er den jungen Leuten.

Text / Fotos: Judith Rupp